Hervorgehobener Beitrag

Hallo und herzlich willkommen!

Es ist soweit! - Seit dem 01. März 2021 sind wir bei Erasmus+ akkreditiert. Das bedeutet, dass wir von einem sehr weitreichenden Förderprogramm der EU profitieren können, welches uns ganz neue Möglichkeiten und Wege des Lernens und Lehrens bietet.

Erasmus+ setzt sich zum Ziel, Leben zu bereichern und Offenheit für andere(s) zu schaffen und passt daher hervorragend zu uns: Auch wir zeichnen uns durch Offenheit, eine vielseitige, engagierte Schulgemeinschaft und den Wunsch, Werte und Stärken zu fördern, aus.

Der Slogan des Erasmus+-Programms lautet „Enriching lives, opening minds“ und wir sind der Meinung, dass das wirklich gut zu unserer Schule passt: Wir empfinden Vielfalt als Bereicherung - dies möchten wir mit Erasmus+ noch weiter ausbauen.

Besuch aus Athen

Eine Woche voller neuer Begegnungen, spannender Ausflüge und interessanter Gespräche – so werden wir unseren Erasmus+-Besuch vom dritten Gymnasium aus Zografou (Athen) in Erinnerung behalten. Gemeinsam beschäftigten wir uns mit dem Thema „Inklusion in Europa und lernten dabei nicht nur viel über unsere unterschiedlichen Kulturen, sondern auch über die Werte, die uns in Europa verbinden.

Zur Vorbereitung der Woche trafen wir uns mehrmals über Zoom. Das war toll, denn so begrüßten wir zum Anfang unserer Woche unsere Gäste an unserer Schule, als ob wir uns schon ewig kennen würde. Gemeinsam mit vielen Lehrkräften, auch aus Polen und Spanien stellten wir uns gegenseitig unseren Schulalltag sowie unsere Erasmus+-Projekte vor. Wir hatten richtig was zu erzählen und zu erfahren. In einem kreativen Workshop tauschten wir Schülerinnen und Schüler uns dann darüber aus, was Inklusion für uns bedeutet und erkundeten bei einem Stadtrundgang gemeinsam unsere Lieblingsorte in Bremerhaven.

Wirklich genossen haben wir den Besuch des Klimahauses. Auf einer Reise entlang des achten Längengrades erlebt man dort verschiedene Klimazonen und erfährt, wie unterschiedlich Menschen weltweit leben. Auch der gemeinsame Unterricht mit den Themenorientierten Projektklassen (ToP-Klassen) war eine bereichernde Erfahrung. Trotz kleiner Sprachbarrieren arbeiteten wir erfolgreich zusammen und lernten viel voneinander.

Im Deutschen Auswandererhaus beschäftigten wir uns mit den Geschichten von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Die Ausstellung regte uns zum Nachdenken über Migration, Zusammenhalt und wiederum die Bedeutung von Inklusion an.

Eine weitere Besonderheit der Besuchswoche war, dass auch die Integrierte Gesamtschule Oyten an vielen Tagen am Programm teilgenommen hat. Am Donnerstag haben wir uns erst ihre Schule mit einem ganz besonderen Konzept angeschaut. Sie haben alle Hauptfächer in Lernbüros, können also selbst entscheiden, wie oft sie Mathe, Englisch und Deutsch haben und bei welcher Lehrkraft. Dann sind wir noch zusammen nach Bremen zum Europapunkt gefahren. Wir erarbeiteten in einem Workshop, welche Bedeutung Inklusion für Europa hat und durften noch ein bisschen selbstständig die Bremer Innenstadt erkunden.

Nun blicken wir gemeinsam auf eine erlebnisreiche Woche zurück und haben uns zur Nachbesprechung sogar noch einmal im Zoom gesehen. Das hat uns den Abschied etwas leichter gemacht, aber schwer gefallen ist uns das „Auf Wiedersehen“ sagen trotzdem. Die gemeinsame Zeit hat uns gezeigt, wie bereichernd der Austausch mit jungen Menschen aus anderen Ländern ist. Wir nehmen viele neue Perspektiven und die Erfahrung mit, dass Europa vor allem durch Begegnungen und gegenseitiges Verständnis lebt.

Καλώς ήρθατε στην Αθήνα!

Erasmus+ und DGJW-Austausch mit der 3rd Junior High School of Zografou, Athen

Unsere Erasmus+-Reise nach Athen war für uns eine spannende und unvergessliche Erfahrung. Gemeinsam mit unserem Kunstleistungskurs konnten wir im Februar 2026 eine Woche lang die griechische Kultur, Geschichte und den Alltag vor Ort kennenlernen. Schon am ersten Tag beeindruckte uns die besondere Atmosphäre der Stadt. Bei unserem Rundgang durch Plaka und das kleine Viertel Anafiotika mit seinen engen Gassen und weißen Häusern hatten wir das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Der Blick auf die Stadt und die historischen Bauwerke war einfach beeindruckend.

Während der Woche besuchten wir verschiedene Museen, in denen wir viel über griechische Mythen, Kunst und Traditionen lernten. Besonders spannend fanden wir den Workshop im Museum für Kinderkunst, bei dem wir selbst kreativ werden konnten. Nach dem Vorbild von Pablo Picasso fertigten wird Selbstporträts an. Auch die Nationalgalerie zeigte uns, wie vielfältig Kunst sein kann und wie Geschichte und Kultur darin lebendig werden. Uns fiel auf, dass die griechischen Schülerinnen und Schüler sich sehr intensiv mit ihrer Kultur auseinandersetzen und mit viel Stolz auf die lang zurückreichende und ruhmreiche Geschichte Griechenlands zurückblicken.

Ein echtes Highlight war der Besuch der Akropolis und des Akropolismuseums. Es war etwas Besonderes, die berühmten Bauwerke endlich einmal mit eigenen Augen zu sehen. Hier hätten wir noch viel mehr Zeit verbringen können, weil die sonst im Unterricht eher drögen theoretischen Grundlagen hier für uns plötzlich viel greifbarer und imposanter wurden. Im Volkskunstmuseum arbeiteten wir anschließend mit griechischen Schülerinnen und Schülern zusammen. Dabei tauschten wir uns auf Englisch aus und erfuhren mehr über unsere unterschiedlichen, aber auch ähnlichen Traditionen. Die griechischen Schülerinnen und Schüler sprechen super Englisch, viele von ihnen nehmen Nachhilfeunterricht nach der Schule. Sie wollen später im Tourismusbereich arbeiten oder überlegen später, aus Griechenland auszuwandern. Die wirtschaftliche Lage macht das Leben in Athen teuer, auf dem Land ist es noch schwieriger.

An allen Tagen besuchten wir auch unsere Gastschule, mal zur Sprachanimation, die durch das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) gefördert wurde, mal um am Faschingsfest teilzunehmen. An diesem Tag ist es üblich, dass Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte kostümiert in die Schule kommen. Wir wurden eingeladen, bei den griechischen Kreistänzen mitzumachen und es gab, wie immer, reichlich zu essen. Am Freitag nahmen wir am Kunstunterricht teil und durften die Technik des Blaudrucks selbst ausprobieren. Es war interessant zu sehen, wie der Schulalltag in Griechenland aussieht. Wir führten viele nette Gespräche, manche sogar auf Deutsch, weil viele Leute in Griechenland Deutsch als zweite Fremdsprache wählen und gemeinsam mit uns in Übung bleiben wollten.

Neben dem Programm blieb uns Zeit, Athen selbst zu entdecken, noch mehr griechisches Essen zu probieren und gemeinsam die Stadt zu genießen. Die Reise hat uns gezeigt, wie bereichernd es ist, andere Kulturen kennenzulernen und neue Menschen zu treffen. Wir werden die vielen schönen Eindrücke und Erlebnisse aus Athen bestimmt noch lange in Erinnerung behalten – nur das Viertel, in dem unser Hotel war, werden wir nicht vermissen. Uns ist nichts passiert, wir waren nie in Gefahr, aber es fühlte sich gruselig und manchmal auch eklig an, die vielen Drogenabhängigen auf der Straße zu sehen. Wir hatten Mitleid und konnten nicht helfen. Als Urlauber/in hätte man  diese Seite Athens bestimmt nicht gesehen. Wir danken Erasmus+ und dem Deutsch-Griechischen Jugendwerk, dass sie durch ihre finanzielle Unterstützung den Austausch und die tollen Erlebnisse ermöglicht haben.

DGJW geförderter Gegenbesuch der Athener Schülerinnen und Schüler in Bremerhaven

Nachdem wir im Februar 2026 Athen unsere Erasmus+-Reise nach Athen absolviert hatten, durften wir unsere Partnerschülerinnen und -schüler aus Athen schon im März 2026 in Bremerhaven begrüßen. Ihre Reise und das Programm vor Ort wurde durch das Deutsch-Griechische Jugendwerk gefördert. Wir freuten uns darauf, Partnerschüler­innen und -schüler wiederzusehen und ihnen unsere Stadt und unseren Schulalltag näherzubringen. Schon am ersten Abend war die Atmosphäre wieder offen und vertraut, als hätten wir uns gerade gestern in Athen verabschiedet. Beim gemeinsamen Stadtrundgang und beim anschließenden Abendessen in der Burger Bar entstanden schnell interessante Gespräche und wir lachten viel zusammen.

Am zweiten Tag fuhren wir gemeinsam nach Bremen. Während einer Selfie-Stadttour entdeckten wir bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Bremer Stadtmusikanten, die auch in die Sprachanimation miteinbezogen wurde. Erst kam es uns peinlich vor, zu miauen und zu bellen, aber als die Lehrkräfte voll mit einstiegen, blieb uns nichts anderes übrig, als den Spaß auch mitzumachen. Wir sind ja selbst auch gar nicht so oft in Bremen, und so war es schön, die Region gemeinsam zu erkunden. Dann zeigten wir unseren Gästen die Kunsthalle, die wir seit unserer Ausstellung dort sehr gut kennen. Wir betrachteten nur wenige, aber dafür richtig interessante Kunstwerke und nahmen, genauso wie in Athen gemeinsam an einem Workshop teil. Dieses Mal ging es darum, die Bremer Stadtmusikanten individuell und in Partnerarbeit umzugestalten. Wir zeichneten unsere Lieblingstiere mit Öl-Pastell-Kreiden und stapelten sie aufeinander. Erst kam uns die Aufgabe etwas peinlich vor, aber als die vielfältigen Bilder nebeneinander lagen, ergab die Aufgabe einen Sinn.

Uns hat auch der gemeinsame Tag an unserer Schule besonders gefallen. Nach der Begrüßung arbeiteten wir in einem Workshop zum Thema „Märchen und Legenden in moderner Darstellung“ zusammen. Dabei konnten wir in unserem Kunstraum kreativ werden und viel voneinander lernen. Wir luden unsere Gäste dann in die Mensa und das Deutsche Auswandererhaus ein. Wir hatten extra einen Workshop für sie gebucht, nach dem sie leider nicht die ganze Ausstellung zum Thema Migration anschauen durften. Trotzdem merkten wir, dass die Themen Offenheit und gegenseitiges Verständnis noch einmal ganz anders in den Schülerinnen und Schülern angeschnitten worden waren. Bei der anschließenden digitalen Stadtrallye wirkten alle Teilnehmenden nachdenklich und interessierten sich mehr für die Menschen auf den Straßen als für die Sehenswürdigkeiten.

Am nächsten Tag erfüllten wir unseren Gästen alle Wünsche. Zuerst besuchten sie auf ausdrücklichen Wunsch der Schülerinnen und Schüler den Zoo am Meer und durften einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen werfen. Danach fuhren wir, weil eine der griechischen Lehrkräfte in Deutschland groß geworden war, an die Nordseeküste und nahmen an einer Wattwanderung mit Herrn Siebs teil, obwohl es dafür eigentlich viel zu kalt war. Für unsere Gäste war das Wattenmeer etwas völlig Neues, und es machte riesigen Spaß, ihnen dieses besondere Erlebnis zu ermöglichen. Beim gemeinsamen Abschiedsabendessen ließen wir die abwechslungsreise Woche noch einmal Revue passieren und uns wurde bewusst: Es ist richtig spannend, die eigene Heimat aus den Augen unserer Gäste zu sehen. Wir verabschiedeten uns sehr freundschaftlich und überraschten die Athenerinnen und Athener mit einem CvO-Regenschirm als Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit – bei Wind und Wetter. Schade, dass wir uns nicht gleich im April wiedersehen können. Aber wir bleiben in Kontakt!

Unser großer Dank geht an Erasmus+ und das DGJW sowie an unsere Lehrkräfte aus Bremerhaven und Athen, die nicht nur die Wochen begleitet haben, sondern durch ihre Vor- und Nachbereitung die finanzielle Unterstützung und damit unsere Austauscherfahrung ermöglicht haben.

Gemeinsam gegen Rassismus und Antisemitismus!

12.06.2026. Im Rahmen unserer Erasmus+ Projektwoche (08.-12. Juni 2026) sind wir nach Krakau gereist, um dort gemeinsam mit unserer polnischen Partnerschule zum Thema „Gemeinsam gegen Rassismus und Antisemitismus“ zu arbeiten. Schon bei der Abfahrt in Bremerhaven war die Vorfreude groß: viele Koffer, gespannte Gesichter und die gemeinsame Erwartung, eine besondere Woche vor uns zu haben.

Nach unserer Ankunft wurden wir an der Partnerschule sehr herzlich begrüßt. Zunächst lernten wir uns durch Schulpräsentationen gegenseitig besser kennen. Dabei konnten wir entdecken, was unsere Schulen verbindet, aber auch, was jede Schule besonders macht. Auch sprachlich näherten wir uns einander an: Mini-Sprachkurse Deutsch-Polnisch und Polnisch-Deutsch sorgten für viele neugierige Fragen, erste Gespräche und auch einige lustige Momente.

„Ich fand es schön zu merken, dass man sich auch versteht, wenn nicht jedes Wort perfekt ist“, fasste eine Schülerin die ersten Begegnungen zusammen.

Inhaltlich beschäftigten wir uns von Beginn an intensiv mit dem Thema Rassismus. Gemeinsam diskutierten wir, wo die Grenze zwischen Vorurteilen, Alltagsrassismus und Rassismus verläuft. In deutsch-polnischen Kleingruppen arbeiteten wir anschließend an der Frage, was jede und jeder Einzelne im Alltag gegen Rassismus tun kann. Dabei entstanden viele konkrete Ideen: mutig widersprechen, nicht wegsehen, Betroffene unterstützen und auch kleine Gesten ernst nehmen.

Ein Schüler sagte dazu: „Mir ist klar geworden, dass man nicht immer eine große Rede halten muss. Manchmal reicht es schon, etwas nicht einfach stehen zu lassen.“

Ein besonderer Teil unserer Projektwoche waren die szenischen Arbeiten zum Thema Alltagsrassismus. In gemischten Gruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene kurze Szenen, probten diese gemeinsam und präsentierten sie anschließend vor der Gruppe. Die Aufführungen waren nachdenklich, kreativ und beeindruckend. Sie zeigten, dass man Haltung nicht nur diskutieren, sondern auch auf die Bühne bringen kann.

„Beim Spielen der Szene habe ich erst richtig gemerkt, wie sich solche Situationen für Betroffene anfühlen können“, erklärte ein Teilnehmer nach der Präsentation.

Neben der gemeinsamen Projektarbeit hatten wir auch die Gelegenheit, Krakau besser kennenzulernen. Bei einer Führung durch die Innen- und Altstadt konnten wir viele Eindrücke von der Stadt sammeln. Auch das gemeinsame Essen, unter anderem mit Pierogi und Bigos, gehörte zu den schönen Momenten der Woche. Gerade diese informellen Begegnungen halfen dabei, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Besonders eindrücklich waren für uns die Besuche der Gedenkorte Plaszow und Auschwitz-Birkenau. Diese Orte stehen wie kaum andere für die dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte. Der Besuch des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau war für alle Beteiligten eine intensive und bewegende Erfahrung. Geschichte wurde dort nicht nur vermittelt, sondern auf besondere Weise erfahrbar.

„Man hat im Unterricht schon viel darüber gehört, aber vor Ort zu stehen, ist etwas ganz anderes“, sagte eine Schülerin nach dem Besuch.

Die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer machte uns noch einmal deutlich, wie wichtig Erinnerung, Menschenrechte und demokratische Werte für unser heutiges Zusammenleben sind. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft von Polarisierung geprägt sind und demokratische Werte nicht selbstverständlich erscheinen, ist Erinnerungskultur unverzichtbar. Sie hilft uns, die Folgen von Ausgrenzung, Hass und Menschenverachtung zu verstehen, und erinnert uns daran, welche Verantwortung jede Generation für den Erhalt von Demokratie, Menschenrechten und einer offenen Gesellschaft trägt.

Solche Begegnungen schaffen Räume für Fragen, Gespräche, Perspektivwechsel und Reflexion. Sie ermöglichen jungen Menschen, Geschichte, Gegenwart und eigenes Handeln miteinander zu verbinden. Genau darin liegt ein zentraler Auftrag von Bildung: Schülerinnen und Schüler darin zu stärken, kritisch zu denken, empathisch zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.

Auch die Schülerinnen und Schüler nahmen viele Eindrücke mit nach Hause. Ein Teilnehmer formulierte es am Ende der Woche so: „Ich glaube, ich werde in Zukunft genauer darauf achten, wie Menschen miteinander sprechen und ob jemand ausgeschlossen wird.“

Unsere Projektwoche in Krakau war damit weit mehr als eine Reise. Sie war eine Woche voller Begegnungen, Denkanstöße, gemeinsamer Erfahrungen und wichtiger Gespräche. Wir sind dankbar für die herzliche Aufnahme durch unsere polnische Partnerschule und für die Möglichkeit, gemeinsam an einem so bedeutsamen Thema zu arbeiten.

Ein herzlicher Dank gilt unserer Partnerschule sowie Erasmus+, durch dessen Förderung diese internationale Bildungs- und Begegnungsreise ermöglicht wurde!

LINEup!

19.05.2026. Heute hieß es bei uns: LINEup! - Nein, nicht das Anstehen am Kopierer kurz vor Unterrichtsbeginn – sondern Forschung mit echter Bildungsrelevanz!
Wir durften am internationalen EU-Forschungsprojekt „LINEup! Longitudinal Data for Inequalities in Education“ teilnehmen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bildungserfolg und Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren besser verstanden und gefördert werden können.

Dafür wurden bei uns Interviews mit verschiedenen Fokusgruppen geführt: Eltern, Schülerschaft, Lehrkräfte und Schulleitung. Also einmal Schule aus allen Perspektiven – quasi multiperspektivisch, nur ohne Arbeitsblatt! 😉

Besonders spannend: Das Projekt startete in Deutschland unter Beteiligung der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und ist international angelegt. Es geht also nicht nur um einzelne Eindrücke aus dem Schulalltag, sondern um große Fragen: Wer hat welche Chancen? Wo entstehen Hürden? Und wie kann Schule gerechter werden?

Für uns war es eine tolle Möglichkeit, Teil eines Forschungsprojekts zu sein, das genau dort hinschaut, wo Bildungsgerechtigkeit jeden Tag konkret wird: im Klassenzimmer, im Elternhaus, in Schulstrukturen – und in den Erfahrungen junger Menschen.

Denn Chancengleichheit ist kein schönes Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet mit darüber, welche Wege Kinder und Jugendliche später gehen können. Und deshalb lohnt es sich, genau hinzuhören!

Mehr zum Forschungsprojekt: https://www.lifbi.de/de-de/Start/Forschung/Alle-Projekte/LINEup

Zusammen für eine bessere Zukunft!

19.04.2026. Die letzte Woche stand ganz im Zeichen von Austausch, Teamwork und neuen Perspektiven. Eine Schülergruppe unserer Partnerschule aus Krakau war für die gemeinsame Projektwoche "Sustainable Cities & the SDGs: Working Together For A Better Future!" bei uns. Ob beim ersten Kennenlernen mit kleinen Gesprächen, beim gemeinsamen Erkunden der Stadt oder beim Tüfteln an nachhaltigen Ideen – alleine ging hier gar nichts. In internationalen Gruppen wurde diskutiert, gelacht, gestaltet und präsentiert. Vom Brainstorming über die SDGs bis hin zur eigenen „Stadt der Zukunft“: Alles entstand im Miteinander, mit vielen spannenden Gesprächen und vermutlich genauso vielen unterschiedlichen Meinungen. Und ganz nebenbei: Ein gemeinsames Video wächst auch – Erinnerungen inklusive. - Fazit: Wenn Lernen so aussieht, darf es gern öfter Projektwoche sein!

Hallo Barcelona!

10.02.2026. "Im Dezember hatte ich die Möglichkeit, nach Barcelona zu reisen. Schon die Ankunft war spannend, denn alles war neu und ungewohnt. Trotz der langen Anreise habe ich mich sofort auf die Stadt eingelassen und war neugierig auf die kommenden Tage.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch unserer Austauschschule in Santa Coloma de Gramenet. Dort lernten wir spanische und italienische Schülerinnen und Schüler kennen und erhielten einen interessanten Einblick in den Schulalltag in Spanien. Auch die Museumsbesuche, zum Beispiel im Archäologischen Museum und im Museu Picasso, waren abwechslungsreich und haben mir geholfen, mehr über die Geschichte und Kultur Barcelonas zu erfahren.

Ein absolutes Highlight der Reise war für mich die Sagrada Família. Die Größe, die Farben und das Licht im Inneren haben mich sehr beeindruckt. Ebenso schön war der Blick vom Montjuïc über die Stadt und den Hafen. Besonders gefallen hat mir, dass wir neben dem Programm auch Zeit hatten, Barcelona selbst zu entdecken – auf Märkten, bei Spaziergängen durch die Stadt oder am Strand.

Rückblickend war die Reise nach Barcelona für mich eine besondere und sehr schöne Erfahrung. Ich habe viel Neues gelernt, viele Eindrücke gesammelt und die Zeit mit meinem Kurs sehr genossen. Diese Reise wird mir sicher lange in Erinnerung bleiben."

 

SVeN 2025

Zwischen Krisen und Kompromissen – Unsere Schülerinnen und Schüler auf der SVeN im Haus Rissen. Am 20. und 21. November war es wieder so weit: Ein Team von engagierten Schülerinnen und Schülern unserer Schule nahm unter Begleitung unserer Lehrkräfte Maximillian von Holten und Michael Schmitt erneut an der SVeN – Simulation der Vereinten Nationen im Haus Rissen in Hamburg teil. Für viele war es nicht nur ein Planspiel, sondern eine Reise in neue politische Welten – mit hitzigen Debatten, unerwarteten Allianzen und einer ordentlichen Portion Emotion.

Was ist eigentlich SVeN? SVeN steht für Simulation der Vereinten Nationen. Träger ist das HAUS RISSEN, ein unabhängiges politisches Bildungsinstitut in Hamburg. Dort werden junge Menschen ab 15 Jahren eingeladen, in Rollen von UN-Delegierten zu schlüpfen und echte UN-Gremien nachzustellen – konkret den Menschenrechtsrat und den Wirtschafts- und Sozialrat.
Das Projekt ist vollständig über Spenden und Drittmittel finanziert, sodass die Teilnahme für die Schülerinnen und Schüler kostenlos ist. Geleitet wird SVeN von einem sehr professionellen Team, das mit realitätsnaher Geschäftsordnung arbeitet, die sich an den echten Verfahrensregeln der Vereinten Nationen orientiert.

Vorbereitung und Ablauf. Unsere Gruppe bereitete sich in den Tagen vor der Simulation intensiv vor – mit sogenannten Positionspapieren, Verhandlungsstrategien, Reden. An den Simulationstagen selbst verhandelten die Delegierten über Themen aus dem Bereich Kinderrechte, etwa Mädchenrechte oder Bildungspflicht – ganz so, wie es bei echten UN-Konferenzen auch passieren würde.

„In sehr kurzer Zeit ist mein Selbstbewusstsein durch die Rolle als Delegierte enorm gewachsen.“ – So fasste eine Schülerin ihre Erfahrung treffend zusammen.

„Man lernt, wie Demokratie nicht nur im Klassenzimmer passiert, sondern auch international – das war Gänsehaut pur.“ - Ein Zitat, das die emotionale Tiefe der Simulation zeigt.

„Es war unglaublich, zu sehen, wie unsere Delegationen eine Koalition aufbauten – am Ende hatten sie echte Kompromisse formuliert, auf die sie stolz sein konnten. SVeN ist für mich ein absoluter Höhepunkt im Schuljahr – diese Art des Lernens kann man nicht durch bloße Vorträge ersetzen.“

Die Teilnehmenden berichten überwiegend begeistert: Die Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven, das strategische Verhandeln und der kreative Umgang mit komplizierten Themen fördern nicht nur politisches Wissen, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung. Die obigen Zitate zeigen: SVeN begeistert, fördert und fordert!

Ein Blick auf das große Ganze. Dass das Projekt so wertvoll ist, zeigt auch die Unterstützung von außen: SVeN steht unter der Schirmherrschaft von Katharina Fegebank, der Zweiten Bürgermeisterin von Hamburg. Und auch politisch-pädagogisch ist der Nutzen enorm: Laut der Landeszentrale für politische Bildung stärkt SVeN demokratische Kompetenzen wie Kommunikation, Kompromissfähigkeit, Selbstwirksamkeit.

Ein pralles Fazit – mit Humor und Herz. Die Simulation ist weit mehr als ein Rollenspiel: Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine emotionale Achterbahnfahrt. Zwischen hitzigen Debatten über Mädchenrechte, Anträge, Redepausen und unerwarteten Allianzen haben sie nicht nur gelernt, Argumente zu formulieren – sie haben gelernt, zuzuhören, Brücken zu bauen, Verantwortung zu übernehmen.

Und ganz nebenbei: Einige von uns haben das Verhandeln sogar so sehr genossen, dass sie scherzten: „Diplomat zu werden, ist cool – aber lasst uns bitte nicht dauernd Resolutionen verabschieden müssen!“

Für unsere Schulgemeinschaft steht fest: SVeN ist eine große Chance – und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde!

BSO-Praktikum trifft Erasmus+!

04.11.2025. Immer mehr Schülerinnen und Schüler nutzen die Möglichkeit, erste berufliche Erfahrungen nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland zu sammeln. Zwei Schülerinnen aus unserer Oberstufe haben in den Herbstferien ihr BSO-Praktikum in Europa absolviert – und damit nicht nur neue Arbeitswelten, sondern auch neue Sichtweisen, neue Menschen und neue Routinen außerhalb der eigenen Komfortzone kennengelernt.

Diese persönlichen Erfahrungsberichte zeigen sehr eindrucksvoll, was Mobilität im Rahmen von Erasmus+ für junge Menschen bedeuten kann: Selbstständigkeit, Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten – und das Gefühl, Europa kann man wirklich leben. Wir freuen uns sehr, diese individuellen Eindrücke hier teilen zu dürfen!

"Mein Praktikum habe ich in einer Grundschule in Frankreich gemacht. Meine Austauschpartnerin war bereits im Februar bei mir und ist auch mit mir in die Schule gegangen. Ich war jetzt bei ihr.

Sie wohnt eine Stunde von Paris entfernt, dort bin ich dann mit ihrem Vater zur Schule gegangen. Anfangs hatte ich noch Schwierigkeiten mich zu verständigen, da ich lange kein Französisch mehr gesprochen hatte, aber am Ende der Woche ging es eigentlich ganz gut.


In der Schule habe ich den Kindern dann bei den Schulaufgaben geholfen. Im Französischunterricht war es ziemlich schwer für mich den Kindern zu helfen, da mir einige Vokabeln, aber auch die dazugehörige Grammatik gefehlt hat. Bei Mathe, Englisch und den anderen Fächern hat es aber ganz gut funktioniert.


Die Kinder waren nett und haben auch verstanden, dass ich nicht perfekt französisch spreche. Das eine Mal habe ich das Mädchen nicht verstanden, da hat sie es auf englisch probiert. Sie hat nur wenig Worte hinbekommen, aber fand ich es süß, dass sie es probiert hat.


Was mich besonders gewundert hat, ist, dass der Unterricht in der Grundschule, bei der ich war, bis um 16:30 Uhr ging. Dafür haben die Kinder jeden Mittwoch schulfrei.


Wenn meine Austauschparterin dann auch Schulschluss hatte haben wir manchmal noch was zusammen gemacht."

"Mein zwei wöchiges Praktikum habe ich in einem Tourismus-Büro in Cherbourg, Frankreich absolviert. Hierbei habe ich die meiste Zeit lokalen Personen aus Cherbourg, aber auch Touristen, die angereist sind, geholfen und separat die Herkunft in ein Programm eingetragen.

Meistens wurde nach möglichen Aktivitäten in der Stadt oder Monumenten gefragt, aber auch in anderen Regionen in Cotentin. Das Büro hat dafür viele verschiedene kostenlose Broschüren in den Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch, sodass meine Deutschkenntnisse zudem sehr hilfreich waren. Diese habe ich auf Nachfrage ausgeteilt und vor allem Englisch oder Deutsch sprechenden Touristen weiter geholfen und über die Stadt informiert, wobei ich mich auch bei nicht zu speziellen Fragen auf Französisch verständigen konnte und gegebenenfalls die Unterstützung meiner Kollegen hatte. Auf Französisch konnte ich viele neue Redewendungen lernen, die man im Unterricht nicht lernt.

Den Verkauf von lokalen Produkten und Souvenirs habe ich an der Kasse unterstützt, aber auch die Auffüllung der Regale. Als ich mich mit den Kollegen unterhalten hatte, kamen wir auch darauf, dass deutsche Touristen angeblich immer die Tür vom Büro offen lassen, wenn sie hereinkommen. Zu meiner Überraschung traf dieses Klischee tatsächlich zu.

Besonders nehme ich mit, dass die Arbeit in einem Tourismusbüro sehr saisonal bedingt, aber dennoch sehr abwechslungsreich ist, auf Grund unterschiedlicher Wünschen der Touristen/ Kunden."

"Die Ankunft in Schlierbach verlief im Stil eines milden pädagogischen Realismus: Ich fuhr eine Station zu weit und landete an einem Nachbarpunkt der Karte. Glücklicherweise betrug die Entfernung weniger als zehn Kilometer, sodass man mich wenige Minuten später mit dem Auto abholte und direkt zum Ziel brachte. Die Gemeinde ist klein, und sich dort zu verirren gelingt höchstens aus akademischer Neugier oder nach einem allzu tiefen Ausflug in die umliegenden Wälder.

Der schulische Alltag war mit beinahe mathemischer Präzision organisiert. Der Unterrichtsbeginn um 7:54 wirkte wie ein dezenter Angriff auf zirkadiane Rhythmen und die strenge 8:00, während das Unterrichtsende um 15:26 eine feine Sympathie für strukturierten Zeitchaos verriet. Immerhin wird die Belastung so verteilt, dass niemand bis in den späten Nachmittag bleiben muss; die Schule schließt bereits um 15:30.

Besonders auffällig waren die 45-minütigen Unterrichtseinheiten: Nach den anderthalbstündigen deutschen Blöcken erschienen sie wie kurze Impulse. Dennoch blieb das Arbeitstempo hoch, und ich gewöhnte mich wider Erwarten an diesen ungewöhnlichen Rhythmus. Besonders hervorzuheben sind die sechs Wochenstunden, die dem selbstständigen Lernen gewidmet sind. Dieses Konzept schien eine durchdachte Möglichkeit zu sein, Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen Raum für Erholung und Eigenorganisation zu bieten, anstatt sie in langen Pausen verharren zu lassen.

Die angebotenen Arbeitsgruppen reichten von Schach und Meditation über Elektroniklöten bis hin zum Ausführen von Hunden. Das Angebot erinnerte eher an eine universitäre Wahlfachmesse als an einen klassischen Schulbetrieb. Die Infrastruktur der Schule erzeugte einen beeindruckenden Kontrast, der sich problemlos in kulturwissenschaftliche Lehrbücher einfügen ließe.

Der Komplex besteht aus zwei Teilen: einem historischen Klostergebäude und einem modernen Neubau, der beinahe wie ein sorgfältig poliertes Fragment der Zukunft wirkt. Der Übergang zwischen beiden Bereichen fühlte sich an wie ein kurzer Zeitsprung zwischen stiller Vergangenheit und präzise konstruiertem Morgen. Insgesamt erwies sich die Zeit in Österreich als intensiv und anspruchsvoll. Fünfminütige Pausen ließen kaum Raum zum Atemholen, und die Architektur des alten Schultrakts machte das pünktliche Auffinden des Unterrichtsraums zu einer kleinen Navigationsprüfung. Die Platzierung von Klassen wie 8B neben 2A ignorierte jede intuitive Logik. Bis man den richtigen Raum auf dem Plan gefunden hat, vergehen schnell zwei Minuten.

Das Schulsystem verband Disziplin, Raum für Selbstständigkeit, ausgezeichnete Ausstattung und einen bemerkenswert hohen Anteil an Theologie, der für jemanden ohne entsprechende Vorerfahrung so ungewohnt wirkte wie bei uns politische Debatten."

Besuch aus Funchal

07.10.2025. Rückblick – Ausblick. Besuch aus Funchal – Madeira – Portugal (21.04.2025 bis 26.04.2025)

„Bremerhaven ist eine fantastische Stadt!“ Gemeinsam mit unseren Erasmus+ Gästen aus Funchal – Madeira erobern wir die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen von Bremerhaven. Klar, das Auswandererhaus und das Klimahaus werden als einladende Ausflugsziele wahrgenommen, aber der Rundgang durch die Stadt lässt uns Hiesige  die Stadt mit anderen Augen sehen. „Der Bürgerpark ist ein Ort, an dem man Tag und Nacht sicher joggen gehen kann“, verrät uns die Kollegin und Sportlehrerin Cristina, die schon an vielen Orten weltweit Laufen gegangen ist. Ihre Liste der Länder, die sie bereist hat, ist mehr als 26 Zeilen lang.

Wir machen Fotos vor der großen Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche. Wir laufen rum, bis uns die Füße wehtun und diskutieren über die besten Läden in der Innenstadt. Danach gehen die Schüler:innen in ihre Gastfamilien, die bei der Evaluation von allen voller Dankbarkeit und Begeisterung gelobt werden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen im November 2025, wenn die Schüler:innen der drei beteiligten Bremerhavener Schulen zum Gegenbesuch nach Madeira aufbrechen. Dies sind die CvO Oberschule, die Oberschule Heinrich Heine und die Europaschule CvO GyO.

Wir danken unseren Gästen herzlich für ihre Offenheit, ihren Humor und ihre Wertschätzung! Wir danken der CvO Oberschule und der Heinrich-Heine für die Einblicke in den Schulalltag, während bei uns die Profilkursprüfungen abgehalten wurden. Wir danken allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit! Wir danken unseren fantastischen Gastfamilien und Schüler:innen für die tollen gemeinsamen Aktivitäten am Nachmittag. Der Zoo Bremerhaven und sogar die Osterwiese in Bremen standen auf dem Programm. 1000 Dank für die Bereitschaft bereits in den Ferien, an Ostern wieder an Schule zu denken und echte Gastfreundschaft zu beweisen.

Das Empfangen und Unterbringen von Gästen ist eine inspirierende Erfahrung  - darum hast du Interesse ein Host zu werden? Melde dich beim Erasmus+ Team unserer Schule (SMT, EHT, HOF)! Und beteilige dich am Austausch – unbedingt.

Auf Wiedersehen in der ersten Novemberwoche in Funchal auf Madeira!

Schule:Global-Netzwerktreffen

26.09.2025. Gestern und heute waren wir beim Schule:Global-Netzwerktreffen in Frankfurt am Main – gemeinsam mit engagierten Lehrkräften aus ganz Deutschland. Hier ging es um eine Frage, die in Zeiten von Diversität und Globalisierung immer wichtiger wird: Wie können wir interkulturelle Situationen im Schulalltag souverän und konstruktiv gestalten?

Zwischen Input zu „Rolle, Haltung & innerer Landkarte“, Workshops zu Konfliktmoderation, Mehrsprachigkeit oder Resilienz (Lehrkräfte brauchen das!) und inspirierenden Praxisbeispielen wie der „Weltweit-AG“, der „Kulturpause“ oder Scrapbooks haben wir fleißig diskutiert, gelacht und gelernt.

Fazit: Vielfalt an Schulen ist eine Chance – wenn wir sie mutig und kreativ gestalten!